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Das Käthchen von Heilbronn
Schlosstheater Moers 2008

Von mancher Figur und Szene entrümpelt, fegt ein zweieinhalb Stunden kurzweiliger Schauspielsturm über die Bühne, der die Augenblicke pro Minute zu verdoppeln scheint.
..., während Magdalene Artelt aus der Hexe Kunigunde eine lasziv kämpfende Frau mit Charaktertiefe macht, fast die heimliche Mitte des Stückes.
Jens Dirksen, NRZ

...da kommt nur Kunigunde infrage. Magdalene Artelt spielt diese berechnende Frau mit großer Ausstrahlung. Wenn sie über den Holzboden schreitet, wird er zum Laufsteg. Wie sie dabei ihren Widersachern elegant die Finger zertritt und kühl beschließt, das kopflose Käthchen ins Feuer zu schicken, ist fantastisch.
Anne Horstmeier, WAZ

In Moers treibt Ulrich Greb dem Stück jetzt ungewohnt grob und roh das Märchenhafte aus. Käthchen, ihr Vater, Graf Wetter, Kunigunde: vier gequälte Seelen, deren Welten zwischen Traum und Alptraum hoffnungslos aus den Fugen geraten. Drei Stunden wird geschrien, getobt, gekämpft, getötet. Die Schauspieler legen diesen strapaziösen Parforceritt bravourös hin.
Andreas Meyer, Prinz