Funktion eingeschränkt - Bitte aktivieren Sie Javascript!
Auf das Foto klicken um die Bildserie anzusehen.

She Who Once Was
Theater am Halleschen Ufer Berlin 2000

In knapp 50 Minuten wird ein Theaterabend geboten, der einfach schön ist. Ich bin richtig aus dem Theater geschwebt am Ende. Der Regisseur verlangt seiner Protagonistin eine ungemeine Präsenz ab. Im weiten, leeren, nur von Lichteffekten gegliederten Raum muss sie die Vielfalt einer höchst komplizierten Seelenlandschaft erschließen. Und ihr gelingt das dank präziser Körpersprache und ausgefeilter Sprechkultur. Und, was ich besonders wirkungsvoll fand: mit leiser Ironie. Ein Monolog, von Magdalene Artelt wirklich mit Brillianz dargeboten.
Peter Claus, Radio Eins (2000)

Magdalene Artelt entwickelt im leeren Bühnenraum die faszinierende Studie einer Frau von verzweifelter Suche nach sich selbst. Dieser Monolog der Einsamkeit versprüht eine gradezu wollüstige Intensität.
Berliner Kurier (2000)

Viel passiert in dieser guten Dreiviertelstunde nicht. Dennoch fesselt Magdalene Artelts Monolog in jeder Minute. Aus dem Dunkel der Bühne hebt sich das lichte Bild einer jungen Frau. Romantisch hingegossen in langem weißen Kleid mit Schleppe scheint sie lächelnd über etwas nachzudenken. Stück für Stück prüft sie diese Geschichte einer Liebe. Mal gerät sie dabei in ekstatischen Tanz, mal parodiert sie die Götter, schließlich zelebriert sie Alkestis' Abschied während einer Erdbeer-Ess-Orgie. Dieser Lebenshunger ist von rührender Komik und gleichzeitig ein delikater Kommentar zum Liebesmythos.
Die Welt (2000)