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Urfaust
Schlosstheater Moers 2009

Magdalene Artelt gibt einen unglaublich präsenten Mephisto. Und dafür braucht sie nicht viel: Ein diabolisches Grinsen, wenn sie am Schluss über das Chaos blickt, das sie angerichtet hat, hier und da die Andeutung einer lasziven Geste. Es poltert kein Teufel mit Pferdefuß oder Prada durch die Gegend, das Böse ist leise elegant und subtil und sitzt dem hilf- und wehrlosen Faust im wahren Wortsinn ständig im Nacken.
Karen Kliem, NRZ

Der Moerser Urfaust ist ein zeitloser und zugleich ein brachialer. Die Schauspieler liefern ein stark körperbetontes Spiel, das alle Facetten einschließt von der Erotik bis zur Prügelei. Mephisto ist als Frau die Verführung in Person und immer überlegen. Sie und Faust entpuppen sich als infernales Duo, das den Schmerz sucht. Wenn nicht den eigenen, dann den der anderen.
Anja Katzke, Rheinische Post