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Quartett | Schlosstheater Moers 2014

Ein schauspielerisches Meisterstück, für das die Zuschauer der Akteurin einen lang anhaltenden, begeisterten Applaus schenkten.

Trotz des vielfachen, mitunter ziemlich rasanten Rollenwechsels gelang es Magdalene Artelt, jedem der vier unterschiedlichen Charaktere eine ganz eigene, unverkennbare Persönlichkeit zu geben.
Jutta Langhoff | Rheinische Post

Othello | Schlosstheater Moers 2013

Magdalene Artelt ist wunderbar höfisch und ditinguiert.

Greb inszeniert den Klassiker so feinsinnig-bedrohlich wie krachend saftig. Es gibt Momente wie die klamaukhafte Jagd nach dem ominösen Taschentuch (Artelt und Wickermann), die die große, sich immer wieder aufbauende Spannung gekonnt auflösen.
Karen Kliem | NRZ

PERIKIZI Odyssee Europa | Schlosstheater Moers 2010

Doch da rückt der Familienclan auf dem knatternd motorisierten Dreirad-Transporter an: Die stattliche Frau Mama (Magdalene Artelt) erinnert die Tochter daran, dass sie ein auserwähltes Feenkind ist - und verflucht sie, während von der Ladefläche eine anatolische Minikapelle trötet. Bei aller Folklore, die mitschwingt: Zum ersten Mal scheint es, als ließe sich mit Hilfe des Mythos eine höchst aktuelle Geschichte erzählen.
Eva Behrendt, Theater Heute


Auf Wiedersehen Papa | Deutschland 2010

Houston Independent International Film Festival - Silver Remi Award, 2010

Die äußert authentische Geschichte um das Auseinanderbrechen einer Familie wird in diesem Kurzfilm von Regisseurin Sandra Nedeleff mit der kindlichen Phantasieebene und Gefühlswelt verwoben. Differenziert und für jedes Alter nachvollziehbar werden die unterschiedlichen Charaktere, ihre Motivationen, Ängste und Unsicherheiten in Szene gesetzt und in ausdrucksstarken Bildern dargestellt. In kurzer Zeit bringt Nedeleff auf diese Weise eine beeindruckend dichte und auch spannende Story auf den Punkt, deutet ein klassisches Märchen neu und glänzt mit hervorragenden Darstellern. Besser geht's nicht.
Pressemitteilung der Filmbewertungsstelle zur Auszeichnung mit dem Prädikat "Besonders Wertvoll"

Urfaust | Schlosstheater Moers 2009

Magdalene Artelt gibt einen unglaublich präsenten Mephisto. Und dafür braucht sie nicht viel: Ein diabolisches Grinsen, wenn sie am Schluss über das Chaos blickt, das sie angerichtet hat, hier und da die Andeutung einer lasziven Geste. Es poltert kein Teufel mit Pferdefuß oder Prada durch die Gegend, das Böse ist leise elegant und subtil und sitzt dem hilf- und wehrlosen Faust im wahren Wortsinn ständig im Nacken.
Karen Kliem, NRZ

Der Moerser Urfaust ist ein zeitloser und zugleich ein brachialer. Die Schauspieler liefern ein stark körperbetontes Spiel, das alle Facetten einschließt von der Erotik bis zur Prügelei. Mephisto ist als Frau die Verführung in Person und immer überlegen. Sie und Faust entpuppen sich als infernales Duo, das den Schmerz sucht. Wenn nicht den eigenen, dann den der anderen.
Anja Katzke, Rheinische Post


Das Käthchen von Heilbronn | Schlosstheater Moers 2008

... während Magdalene Artelt aus der Hexe Kunigunde eine lasziv kämpfende Frau mit Charaktertiefe macht, fast die heimliche Mitte des Stückes.
Jens Dirksen, NRZ

... da kommt nur Kunigunde infrage. Magdalene Artelt spielt diese berechnende Frau mit großer Ausstrahlung. Wenn sie über den Holzboden schreitet, wird er zum Laufsteg. Wie sie dabei ihren Widersachern elegant die Finger zertritt und kühl beschließt, das kopflose Käthchen ins Feuer zu schicken, ist fantastisch.
Anne Horstmeier, WAZ

Die Frau von Früher | Theater Rampe Stuttgart 2007

Starke Auftritte von Magdalene Artelt. Sie gibt Romy als Rachegöttin im kleinen Schwarzen. Hoch aufgerichtet schreitet sie durch das Umzugs- und Renovierungschaos und überrollt den verdutzten Frank mit eisiger Majestät.
Georg Leisten, Stuttgarter Zeitung

...eine hervorragende, spannende, fesselnde Aufführung, die zu den besten dieser Spielzeit zählt.

Magdalene Artelt lässt mit treffendem Spiel diese "Frau von früher" ohne irgendwelche Beigaben und völlig puristisch zu einer überstarken Macht werden.
Arnim Bauer, Ludwigsburger Kreiszeitung

Magdalene Artelt, eine unergründlich madonnenhafte Erscheinung, rächt sich als Romy mit antikem Medea-Furor an Frank und seiner Sippschaft.
Inge Bäuerle, Esslinger Zeitung

...denn plötzlich steht Romy vor der Tür und fordert die ewige Liebe ein. Es ist der Beginn eines spannenden, vor allem darstellerisch überzeugenden Theaterabends.
Horst Lohr, Stuttgarter Nachrichten

21 Gramm | Schlosstheater Moers 2007

Zu den brillanten Darstellerleistungen von Cris (Kinga Prytula), Mary (Magdalene Artelt), Jack (Ekkehard Freye) und Paul (Holger Stolz) auf der weißen, fast steril wirkenden Bühne, auf der jeder Fingerabdruck auf den Glasscheiben fast tröstlich, da menschlich wirkt, erklingt Dmitri Schostakowitchs Sonate op. 147, das letzte vollendete Werk des Komponisten, gespielt von Alexander Hülshoff (Violoncello) und Andreas Frölich (Klavier). Eine Komposition des Übergangs, Musik als Begegnung mit dem Tod, die in der ungemein konzentrierten Interpretation das Geschehen auf der Bühne noch komplexer, noch eindringlicher wirken lässt.
P. Riederer-Sitte, Niederrheinische Hefte

Aus Deutschland (Oper) | Staatstheater Oldenburg 2007

Und wenn Mauricio Kagels Liederoper "Aus Deutschland" in der Exerzierhalle am Oldenburger Pferdemarkt beginnt, ist auch dort der Ball-Rausch schon verflogen. Die letzten Ballgäste scheuen den Rückzug auf auf sich selbst, spielen mit den Sehnsüchten der Romantik, dringen allmählich in Schauder machende Tiefen vor und ziehen das Publikum in diesen Sog. Magdalene Artelt, Paul Brady, Mareke Freudenberg und ihre Mitspieler sind charakterisierungsstarke Sänger und Mimen von Gestalten wie Leiermann, Schubert, Schiffer, Goethe, Nacht oder Tod.
Horst Hollmann, Nordwest-Zeitung

Hotel Disparu | Theater am Neumarkt Zürich 2006

Innerste Bewegung können Magdalene Artelt und Heiner Take noch im Flüchtigsten zeigen. Pures Theater am Neumarkt. Schön zu sehen, wie dieses Disparate funktioniert. In dieser Leere verdreht sich alles, auch die Vorstellung über Theater.
Stefan Busz, Der Landbote

Die Komik kommt aus dem direkten Zusammentreffen der Figuren, etwa wenn die schlaflose Magdalene Artelt der dauernd den gleichen Drink schlürfenden Sigrun Schneegenburger mal forsch sagt was sie stört. Ein Patchwork aus Absurdem und Allzumenschlichem, Banalem und Verrücktem.
Thierry Frochaux, P.S.

Der Drang | Schlosstheater Moers 2004

Sonderpreis der Jury - Beste Produktion NRW, 2004

Magdalene Artelt ist eine herrliche Gärtnersfrau, deren Musikantenstadl-Gemütlichkeit in brutale Biestigkeit mündet, wenn sie ihre Stellung gefährdet sieht.
Stefan Keim, Marabo

...statt Blut tritt Holzwolle oder Watte zu Tage. Und es gibt den bravourösen Darstellern Gelegenheit, jene Augenblicke von Authentizität zu erzeugen, die einen Theaterabend zum erinnernswerten Ereignis machen.
Karl Daniel, NRZ,

Rein mit ihr in die Grube, drauf auf den Schädel. Beim brutalen Hüpfen wird gejodelt: Hilde (Magdalene Artelt) macht ihre Nebenbuhlerin fertig: Die Frau des Friedhofsgärtners hat dafür stets ein frisches Grab zur Hand und halbfertige Kränze liegen auch immer herum. Doch irgendwie schafft es Mitzi (Eva Müller) furchtbar entsellt wieder aus dem Loch heraus: "Isch hätt heut gern mei freie Tag", schwäbelt sie. Zum brüllen komisch die bayrische Antwort von Hilde: "Des host dir a verdient".
Peter Ortmann / THZ

Ich war in meinem Haus und wartete, dass der Regen fällt | Sophiensaele Berlin 2004

Der Regisseur Ingo Kerkhof hat fünf kluge Schauspielerinnen gefunden, die in die Gedanken dieses Textes zu steigen wissen und sie im Sprechen verstehen. Sie brauchen nicht zu spielen, was sie darstellen, sie führen es - und das ist auf der Bühne das Schwierigste - lediglich durch: sie denken.
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

Hamlet | Schlosstheater Moers 2004

Rosenkranz (Roland Silbernagl) und Güldenstern (Magdalene Artelt) werden von Randfiguren zu zentral Handelnden; die Spitzel übernehmen am Ende gar die Macht. Eine böse Vision über Shakespeare hinaus. In Coctailkleidung öffnen sie am Schluß das Wandfach für die Krone, doch greifen stattdessen zur Cognacflasche. Die Lust an der Macht anstelle ihrer Bürde.
Heribert Brinkmann, Rheinische Post

Picassos Frauen
Neue Nationalgalerie Berlin | Folkwangmuseum Essen | Kunsthaus Zürich u.a. 2003


Es war eben dieser psychologisch differenzierte Blick, der auch im letzten Teil der Trilogie faszinierte. Magdalene Artelt als Jacqueline und Ana Filipovic als Francoise fügten dem mit subtiler Mimik und Gestik und gezielt gesetzten Pausen weitere Schattierungen hinzu.
Ein gelungener Abschluss für ein großartiges, gemeinsam gespieltes Spiel.
Annette Grüninger, HNP-Kulturspiegel

Stolz ganz anderer Art verkörpert Magdalene Artelt als Jacqueline Roque. Es war der Stolz einer Aufsteigerin, die mit allen Mitteln versuchte, ihr Ziel zu erreichen. In einer fast pathologischen Unterwürfigkeit versucht sie, sich für den Maler unentbehrlich und damit zu einem Teil seines Lebens zu machen. Dass er sie dafür behandelt wie einen Dienstboten, stört sie nicht. Magdalene Artelt verlieh der Jacqueline eine leise schüchterne Stimme, der man dennoch ihre Bestimmtheit anmerkte.
Jan Trotzek, Münstersche Zeitung

Jeff Koons | Schauspiel Frankfurt 2001

Sind schließlich alle Drogen eingeworfen, die Liebe vollzogen und die Kunst gekünstelt, bleibt nur eine letzte Wahrheit: Das Schlagen des eigenen Herzens. Nach all den Wortschwällen und Fluten des Schwachsinns ist dies einigermaßen beruhigend. An die Schauspieler stellen die manischen Monologe des Rainald Goetz hohe Anforderungen. Besonders Magdalene Artelt, Jens Schäfer und Annika Kuhl fanden dafür adäquate Mittel.
Carsten Müller, Offenbacher Post

She Who Once Was | Theater am Halleschen Ufer 2000

In knapp 50 Minuten wird ein Theaterabend geboten, der einfach schön ist. Ich bin richtig aus dem Theater geschwebt am Ende. Der Regisseur verlangt seiner Protagonistin eine ungemeine Präsenz ab. Im weiten, leeren, nur von Lichteffekten gegliederten Raum muss sie die Vielfalt einer höchst komplizierten Seelenlandschaft erschließen. Und ihr gelingt das dank präziser Körpersprache und ausgefeilter Sprechkultur. Und, was ich besonders wirkungsvoll fand: mit leiser Ironie. Ein Monolog, von Magdalene Artelt wirklich mit Brillianz dargeboten.
Peter Claus, Radio Eins

Magdalene Artelt entwickelt im leeren Bühnenraum die faszinierende Studie einer Frau von verzweifelter Suche nach sich selbst. Dieser Monolog der Einsamkeit versprüht eine gradezu wollüstige Intensität.
Berliner Kurier

Viel passiert in dieser guten Dreiviertelstunde nicht. Dennoch fesselt Magdalene Artelts Monolog in jeder Minute. Aus dem Dunkel der Bühne hebt sich das lichte Bild einer jungen Frau. Romantisch hingegossen in langem weißen Kleid mit Schleppe scheint sie lächelnd über etwas nachzudenken. Stück für Stück prüft sie diese Geschichte einer Liebe. Mal gerät sie dabei in ekstatischen Tanz, mal parodiert sie die Götter, schließlich zelebriert sie Alkestis' Abschied während einer Erdbeer-Ess-Orgie. Dieser Lebenshunger ist von rührender Komik und gleichzeitig ein delikater Kommentar zum Liebesmythos.
Die Welt

Die Frauenfalle | Schauspiel Frankfurt 2000

Peinlichkeit kommt da nicht auf. Vor allem auch deswegen nicht, weil Magdalene Artelt im schwarzen Underwear die Verkehrslage voll im Griff hat. Die von ihr perfekt durchkomponierte Biologin Julia, die sich dem abmühenden Urulogen zur Verfügung stellt, findet offenbar mehr Genuss an der eigenen sprachlichen Versiertheit denn am geplanten Akt selber und geht die Begattung mit gelassenem Sachverstand an.
Anneliese Euler, Main-Echo

Silikon | Theater am Halleschen Ufer Berlin 1999

Dennoch liegt es sicherlich nicht nur an der langjährigen Erfahrung mit den Arbeiten des Niederländers, dass Magdalene Artelt, Thomas Chemnitz und Joachim Ofner eine hinreißende Vorstellung auf die Bühne legen.
Helga Bittner, Rheinische Post

Die schönste Szene: Während von den Männern nur die Stimmen zu hören sind, steht Magdalene Artelt allein auf der Bühne und wartet. Das Stück ist in diesem Moment ganz bei sich.
Die Welt

Großen Anteil an der so glaubwürdigen wie nachvollziehbaren Szenerie haben freilich die drei Darsteller. Sie spielen meist als würden sie nicht spielen. Als wäre es ihr wirkliches Leben, dessen Scherben zur funkelnden Verfügungsmasse für hilflos-zynisches Gehabe wurde.
Manuel Falkenberg, WZ

Vinyl | Theater am Halleschen Ufer 1998

In der Regie von Ingo Kerkhof bewegt sich das hervorragende Ensemble zwischen Erzähltheater und Mitteln der Performance - gelegentlich adressiert man sich per Mikro ans Publikum. Und wenn Worte nicht mehr weiterhelfen, verraten die Tänzchen auf der Trauerfeier alles, was die Figuren mit ihrem Reden zu verbergen suchen.
Matthias Heine, Die Welt

Eigentlich sind die schönsten Momente die, wenn ungetextet Stimmungen entstehen, sich entwickeln dürfen. Wie bei Esthers (Magdalene Artelt) verzweifeltem Striptease, dem Höhepunkt einer ganzen Reihe von Akten der Selbstentblößung.
Frank Schmid, tip

Ghetto | Stadttheater Würzburg 1996

Regisseur Ernst Seiltgen hat "Ghetto" mit einem fantastischen Schauspielensemble aufwühlend umgesetzt.
Das Stück stürzt unaufhaltsam auf das zynische, schockierende Ende zu, das "Schindlers Liste" wie die harmlose Disney-Fassung des "Märchens vom tausendjährigen Reich" aussehen lässt. Dieses Theater lässt garantiert niemanden kalt, dank einer dichten Ensembleleistung (bemerkenswert Magdalene Artelt als Sängerin Chaja).
Darf man also mit dem realen Entsetzen Spiel treiben? Ja, wenn es so packt wie in Würzburg.
Ralph Heringlehner, Mainpost

Starken Anteil an der Aufführung haben die jüdischen Lieder aus dem Ghetto in Wilna, die in ihrer Melancholie und Traurigkeit hervorragend gesungen sind.
Magdalene Artelt gibt der Sängerin Chaja, die "singt wenn sie traurig ist", eine anrührende Gestalt. Sie leidet unsagbar unter den Schmeicheleien Kittels, auf die sie nie hereinfällt.
Hiltrud Leingang, Fränkische Nachrichten

Ein Sommernachtstraum | Stadttheater Würzburg 1995

Magdalene Artelts Helena ist übel dran: Plötzlich von Demetrius und Lysander umschwärmt, fühlt sie sich verhöhnt und verspottet. Die jungen Damen gehen wie Furien aufeinander los. Eine glänzend choreographierte Szene.
Hiltrud Leingang, Fränkische Nachrichten

Wer hat Angst vor Virginia Woolf | Stadttheater Würzburg 1993

Der Rolle der Honey, Nicks junger Frau, wird gerne ein "piepsnaiver" Charakter nachgesagt. Aber Magdalene Artelt passt nicht in dieses Klischee: Sie wirkt anziehend kindhaft, auf rührende Weise ungeschickt ihrer Umwelt gegenüber und schließlich sogar ein wenig somnambul - eine schwierige Rolle, in der sie besonders auch dann überzeugt, wenn sie auf das, was um sie herum geschieht, nur mimisch, ohne Worte zu reagieren hat.
Otto Strodel, Mainpost

Magdalene Artelt gibt ihrer Figur Honey klugerweise nicht nur naiv harmlose Züge. Sie spielt nämlich ganz bewusst ihre fast dümmliche Kindlichkeit aus, degradiert damit ihren Mann zum "Beschützer" und lässt ihn damit vergessen, dass sie wegen des Geldes geheiratet wurde und dass sie ihn mit all ihren schwächlichen Reaktionen auch tyrannisiert.
Toll wie sie sich bewegt in ihrem bieder-hellgrünen Cocktailkleid, wie sie ihr Täschchen deponiert, wie sie alles tut um ganz hilfloses Mädchen zu sein, um schließlich in dieser Rolle alles Unangenehme zu vermeiden.
Renate Freyeisen, Kitzinger Zeitung

Mautplatz | Österreich 1995

Genug Raum auch der sehr schönen, völlig unbekannten Magdalene Artelt, die die verwirrendsten Lippen besitzt, die seit langem auf der Leinwand zu sehen waren. Mit einer undefinierbaren Mischung aus Unschuld, Energie und Unruhe geht sie durch den Film. Allein schon ihretwillen muss man diesen "Mautplatz" mit seinem so konsequenten und vielleicht auch eigensinnigen Charme lieben.
Jerôme Mallien, Dernier Nouvelles d'Alsace (1995)